Meine Erlebnisse in der Ferne

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15.4.08 10:18, kommentieren

My second home

Es sind fast 2 Monate vergangen seit meinem Umzug nach Köln. Ich fühle mich hier soooo wohl! Nie hab ich es geglaubt, wenn die Leute so von der Stadt geschwärmt haben, denn objektiv gesehen ist sie nicht wirklich schön. Nicht so wie Wiesbaden. Aber die Stadt strahlt so eine Wärme aus, sodass man sich gleich geborgen fühlt.

Zudem habe ich einerseits durch die kleine Meike und andererseits auch durch die Arbeit jetzt schon so viele richtig tolle Menschen kennengelernt, dass es leicht ist, sich hier heimisch zu fühlen. Ich würde fast sagen, ich habe schon echte neue Freunde gefunden.

Momentan ist es noch so ein bißchen wie Urlaub für mich, weil es so viel Neues zu entdecken gibt. Wenn man mal ein bißchen zu Fuß läuft oder mit dem Rad fährt oder sich einfach in irgendeine Bahn setzt, dann sieht man immer wieder tolle versteckte Ecken, die man nicht erwartet hätte. Und klar, abends gibt es auch eine riesige Liste an Kneipen, Bars und Clubs, die man sich je nach Lust und Laune aussuchen kann. Ich gehe schon relativ viel weg hier, und das Wochenende wird sowieso ausgenutzt. Allein schon, dass es im näheren Umkreis gleich 4 Badeseen gibt ist doch super. Hach, ich gerate ins Schwärmen...

Das WG-Leben mit Steffi ist auch immer noch super angenehm. Leider ist ihr Hund gestorben. Hätte nie gedacht, dass ich das mal so sage, aber ich vermiss ihn sogar schon fast. Ich hatte mich schon total dran gewöhnt, dass eine Hundeschnauze um die Ecke guckt, wenn man heim kommt. Naja, momentan haben wir dafür ja 2 Katzen in Pflege...

Das Praktikum ist super interessant, die Kollegen echt toll und das Unternehmen sowieso Top. Es wäre schön, wenn ich hier übernommen werden würde. Vielleicht ergibt es sich ja wirklich noch. Sonst wäre meine Zeit hier am 14. Oktober zu Ende. Ich habe aber eigentlich vor, in Köln zu bleiben und mir hier eine Arbeit zu suchen. Bin auch schon fleißig am "Networken".

Allerdings gibt es natürlich schon einige Dinge, die ich hier sehr vermisse. Meine Eltern beispielsweise, meine Mädels.... vor allem an Dienstagen ist es traurig für mich, nicht dabei zu sein. An den Wochenenden hatte ich bisher schon so viel Besuch und es kündigt sich auch immer wieder jemand an, dass es da nicht so schlimm ist.

Das war's erstmal von mir. Liebe Grüße

7.8.07 10:11, kommentieren

Schon fast eingelebt

Mensch, wie die Zeit vergeht..... Jetzt bin ich schon wieder seit fast einer Woche hier in Köln. Mir gefällt es richtig gut hier, denn meine WG ist echt schön, vor allem mein Zimmer gefällt mir und meine Mitbewohnerin Stephi ist supernett. Ich wohne um die Ecke vom Ebertplatz, das sind etwa 10 Minuten zu Fuß zum Dom und eigentlich ist alles von dort aus gut erreichbar.

Am Wochenende habe ich schon mal das Nachtleben ein bißchen ausgetestet und fand es echt super. Man zahlt hier keinen Eintritt, um irgendwo tanzen gehen zu können, sodass man am Abend sehr günstig mehrere Locations austesten kann. Und die Leute waren auch gut drauf.

Bei der Arbeit wartet sehr viel Neues auf mich, schließlich kenne ich mich zwar einigermaßen mit dem Internet aus, aber viele Begriffe und Prozesse sind mir dennoch einfach neu und ich muss mich erst noch einarbeiten. Aber meine Kollegen sind sehr nett, und das ist ja fast die Hauptsache.

1 Kommentar 20.6.07 22:52, kommentieren

Hello Germany

Ja, good old Germany hat mich wieder. Nach 22 Stunden Flug, 5 Kinofilmen und einer Partie Tetris bin ich gut wieder in Frankfurt gelandet, wo mich meine Mum und my little sister in Empfang genommen haben.

Puh, der Abschied war wirklich hart und ich schaue mir die ganze Zeit sehnsüchtig die Fotos an und träume von all den tollen Erlebnissen, die ich in den 2 Monaten hatte. Zu Hause habe ich noch ein wenig Schwierigkeiten, meine Sachen alle wiederzufinden, weil sie überall im Haus in verschiedenen Kisten und Taschen verstreut sind.

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Ich habe das Praktikum in Köln bekommen, d.h. am 15.06. ist mein erster Arbeitstag bei IP Deutschland und ich werde ab dann vier Monate im schönen Köln verweilen. Wer mich besuchen möchte ist herzlich eingeladen, allerdings habe ich noch keine Wohnung gefunden. Darum kümmere ich mich am Wochenende. Naja, jedenfalls wird es mir hier noch nicht langweilig, es gibt genug zu tun. Die Fäden aus meiner Surfwunde wurden heute auch gezogen, jetzt bin ich nur noch ein bißchen lädiert und ich muss mir nicht mehr von der 8-jährigen Nachbarin anhören, dass sie dachte, das sei ein schwarzes Barthaar....

1 Kommentar 1.6.07 18:41, kommentieren

Abschied von Australien

Es ist also soweit. Die knapp zwei Monate sind rum und ich muss nach Hause fliegen. Am liebsten waere ich noch ein wenig geblieben, aber alle guten Dinge gehen ja mal zu Ende. Heute Abend steige ich in meine komfortable Emirates-Maschine und komme am Mittwoch Mittag zurueck.

Meine australische Handy-SIM-Karte habe ich schon an Petra und Roland verschenkt, ab sofort ist also wieder meine deutsche Nummer aktuell.

Es war einfach eine durch und durch supertolle Zeit hier und ich werde am allermeisten das Meer und den Strand vermissen, aber auch die vielen Menschen um mich herum, das Englisch, das "No worries", das easy going-Leben, den Greek-Yoghurt und das Reisen. Aber ich freue mich auch auf die Menschen, die zu Hause auf mich warten und auf meine nun doch einigermassen geregelte Zukunft.

BYE BYE AUSTRALIA!!!!!

3 Kommentare 29.5.07 01:35, kommentieren

Everybody goes Surfing....

Wir sind wieder vereint - und das in Sydney! Unsere kleine Lincy fehlt uns natuerlich ganz doll dabei. Und trotzdem ist es irgendwie schon fast wie zu Hause, meine Uschis wieder (fast) alle um mich zu haben. Irgendwie hat man nicht so das Gefuehl, so ewig weit weg von zu Hause zu sein.

Waehrend ich am Freitag auf Petra und Roland gewartet habe, habe ich mich in Sydney noch ein wenig umgeschaut und habe dem Darling Harbour einen Besuch abgestattet. Dort habe ich sogleich nach ein wenig Smalltalk eine Einladung von zwei gutgebauten Australiern bekommen, sie auf ihrer Yacht-Cruise am Nachmittag zu begleiten. Ich habe dankend abgelehnt.... Komisch sind die hier manchmal schon!

Nach und nach sind dann auch Julia und Michael (ein Freund von Roland) eingetrudelt und dann waren wir komplett. Da ja zum Glueck Wochenende war, konnten Uli und Jens die letzten 2 Tage mit uns zusammen verbringen. Wir waren am Samstag noerdlich von Sydney in Palm Beach und sind zum Barrenjoey Lighthouse hochgewandert. Von dort aus hatte man eine wunderschoene Aussicht.

Jens als "Chaffeur" hat uns dann auf dem Rueckweg noch ein paar andere schoene Aussichtspunkte gezeigt.

Am Abend haben wir mal das Nachtleben in Sydney ausprobiert und sind gleich in einem Laden gelandet, in dem 3 Junggesellinnenabschiede stattgefunden haben. Konnte ich schonmal schauen, was wir so fuer Uli und Charly abgucken koennen... War sehr lustig.

Heute haben wir dann erstmal ein bisschen ausgeschlafen und haben uns dann auf den Weg zum Strand von Dee Why gemacht. Mit Surfboard und Bodyboard bewaffnet haben wir uns in die Fluten gestuerzt. Jaaa, ich habe es auch versucht und ich finde, ich sehe richtig cool aus... 

Ich habe eine richtig gute Welle bekommen. Leider war das auch meine letzte..... Jens wollte mir mit dem grossen Board auf dem Weg in eine neue Welle helfen und wollte mit dem Board wegschwimmen, leider war ich direkt hinter ihm, als er das Board hochgehalten hat und die Welle hat es direkt auf meine Lippe zurueckgeschlagen. Danach hatte ich eben eine kleine Platzwunde unter der Lippe, die gar nicht mehr zusammenging. Also sind wir ins Krankenhaus gehechtet und dort wurde die Wunde auch direkt genaeht. War aber alles nicht so schlimm, denn ich bin jetzt cool. Ich kann jetzt erzaehlen, ich haette einen Surfunfall gehabt, wenn mich jemand auf die schwarzen Faeden anspricht.

Jetzt muss ich aber mal weg, das Barbie (Barbeque) steht schon bereit und die Stunden mit meinen Freunden hier werden immer weniger. Lincy, du fehlst uns!

4 Kommentare 27.5.07 10:53, kommentieren

Surprising Sydney

Was war das fuer ein Geraeusch heute Nacht? Hmmm, Stille - das war einfach nur Stille. Komisches Gefuehl, nach fast sieben Wochen mit 6-8 fremden Menschen im Zimmer wieder einen Raum fuer sich zu haben. Keiner schnarcht, keiner macht aus Versehen das Licht an, das Bett wackelt nicht, weil derjenige im Bett obendrueber sich umdreht, niemand unterhaelt sich nachts..... Ich habe mein EIGENES Zimmer (zumindest bis Julia und die anderen heute Abend hier ankommen).
Das heisst, ich bin angekommen am letzten Teil meiner wunderschoenen Reise - bei Uli und Jens in Collaroy noerdlich von Sydney. Ich habe mich tierisch gefreut, Uli am Mittwoch wiederzusehen, auch wenn sie gerade ziemlich busy ist mit ihrem neuen Job.

Ich habe erstmal meinen Schlafmangel am Strand von Collaroy ausgeglichen. Zunaechst habe ich es im Bikini versucht, aber als es mir dann nach 10 Minuten zu kalt wurde, habe ich eben mit langen Hosen und Windjacke weitergeschlafen.



Ja, und das hier ist mein Zimmer bei Uli und Jens:



Ich bin dann gestern mal auf Julias, Markus und Stefans Spuren gewandelt und habe ebenfalls den Beachwalk von Bondi nach Cogee gemacht. Es dauerte erstmal ungefaehr 2 Stunde, bis ich ueberhaupt am Bondi Beach angekommen war. Sooooo gross ist Sydney also.
Hier der Bondi Beach in zwei verschiedenen Facetten:

Weiter ging es zur Tamarama Bay:

Vorbei am Waverley Cemetary, ein Friedhof, von dem man aus einen tollen Blick aufs Meer hat. Schoen fuer die, die dort liegen:

Geendet hat der Walk nach knapp 2 Stunden am Cogee Beach. Es war ein wunderschoener Walk, und die Steilklippen und das Meer dort haben mich total an Griechenland oder Portugal erinnert. Ich habe gemerkt, dass ich nicht der Typ fuers Alleinereisen waere, denn es ist schon viiiiiiel schoener, wenn man die Eindruecke mit jemandem teilen kann. Oder auch ggfs. einfach mal sagen kann "Kannste grad mal ein Foto von mir vor dem Hintergrund da machen?" (Hihi, Meike und Julia wissen bestimmt, was ich meine....!).

Die Fotos von der Wiedervereinigung mit Uli und spaeter den anderen Uschis (bis auf Lincy    stelle ich demnaechst online. Wir haben es irgendwie noch nicht so richtig geschafft, uns gemeinsam vor die Linse zu platzieren.

Ach so, und warum der Titel meines Eintrags "Surprising Sydney" heisst ist, weil ich total ueberrascht bin, wie schoen Sydney sein kann. Es ist nicht nur eine Stadt, sondern auch ein Ferienort und pulsierendes Leben. Ja ja ja, alle hatten recht, die mir das vorher erzaehlt haben!

1 Kommentar 25.5.07 01:48, kommentieren