Meine Erlebnisse in der Ferne

Und wieder Abschied von Perth

FREMANTLE 

Samstags ist Market in Fremantle, einer kleinen Nachbarstadt von Perth. Grund genug fuer Meike und mich, dorthin zu tigern. Ich war ganz begeistert, denn es ist echt suess hier. Bilder koennen wahrscheinlich nicht so richtig einen Eindruck davon geben - man muss selbst dagewesen sein. Hier dennoch zwei Bilder von besonders schoenen Eckchen Fremantles.

Und weil es hier immer so schnell dunkel wird, haben wir vom Zug aus noch einen ganz schoenen Sonnenuntergang gesehen:


COTTESLOE BEACH

Ich konnte Perth natuerlich nicht verlassen, ohne noch den Cottesloe-Beach gesehen zu haben, darum waren wir dort an Meikes freiem Tag auch noch. Hier war es weniger wellig als am Scarborough Beach, aber genauso schoen - vor allem war da wieder niemand ausser uns!


KING'S PARK

Und im King's Park war ich auch nochmal. Die Aussicht ist wirklich atemberaubend!

 

DAS HOSTEL - MEIKES 2. FAMILIE

Ein paar Worte muss ich noch zu diesem Hostel loswerden, in dem ich nun eine Woche verbringen durfte. Ich kann jetzt sehr gut verstehen, warum Meike sich dort so wohlfuehlt. Es ist einfach so, dass man ohne irgendwelche Vorbehalte in die Gemeinschaft aufgenommen wird und alles sehr herzlich ist. Mich hat der Aufenthalt fast ein bisschen an Ferienlager erinnert, aber eben ein erwachsenes Ferienlager.

Da gab es beispielsweise den Kochzirkel, in dem Meike - und damit automatisch ich auch aufgenommen wurde. Es haben sich 6 Leute zusammengetan, die alle Lust zu kochen hatten - aber nicht jeden Tag. Also hat jeder an einem Tag in der Woche die Aufgabe, fuer die restlichen 5 ein Abendessen zu kochen. Es gab richtig tolle kulinarische Ueberraschungen. Meike und ich haben zweimal zusammen gekocht. An dem einen Mal gab es Burritos. Hier bereite ich gerade das Chili vor und Dan (auch aus dem Kochzirkel) schaut mir hungrig ueber die Schulter. Wir haben auf unseren Spundekaes, die Burritos und das Tiramisu die Bestnoten bekommen!!!!

An dem einen Abend waren wir zum Abschied von einer aus dem Kochzirkel jedoch indisch essen. Es war ein BYO-Restaurant, das heisst man darf sich den Alkohol selbst mitbringen. Die Bediensteten haben nicht schlecht geschaut, als die Jungs mit 2 Riesenkartons Bier und 7 Flaschen Wein wiederkamen....

Und danach gab es eine Ueberraschungsparty fuer Damien, der Geburtstag hatte. Bei der Feier gab es dann die Gelegenheit, ein Gruppenfoto der Hostel-Gemeinde zu machen (fehlen nur ganz wenige):



Hinter all diesen Gesichtern steckt eine ganz eigene Geschichte. Jeder von ihnen hat seine ganz eigenen Gruende, warum er/sie hier ist: gescheiterte Ehe, Burnout vom Job, Arbeitslosigkeit zu Hause, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, Abi beendet, Suche nach Abenteuer, der Traum von einem coolen Job in OZ oder einfach nur die Lust am Reisen. Aber sie alle kommen irgendwie miteinander klar und leben dort zusammen, manche fuer eine Woche, manche aber auch fuer ein Jahr oder laenger. Das war das, was ich von dieser Woche mitgenommen habe - irgendwie findet man immer einen Weg, miteinander auszukommen und sogar dabei noch viel Spass zu haben.

Ich musste mich wiedermal von der kleinen Meike verabschieden und werde sie dann wohl erst im Dezember wiedersehen. Und ich weiss jetzt: Frauenfreundschaften sind wichtiger als jede Beziehung!!!!!

24.5.07 13:03, kommentieren

Back together in PERTH


Da ist sie wieder, die kleine Meike. Nachdem ich von der Ostküste komplett Australien überflogen habe zur Westküste, stand sie wieder hüpfend vor mir. Ihre zweite Hostel-„Familie“ hat mich gleich in ihren Kreis aufgenommen und wir haben schon das eine oder andere Glas „Goon“ (Wein aus 4-Liter-Kartons) geleert....



Zur Schlafenszeit war hieß es dann Luft anhalten. In dem echt schnuckeligen und total gemütlichen Hostel (siehe Foto) gab es leider nur noch ein Zimmer OHNE Fenster..... Und das teile ich mir mit 5 (wenigstens aber richtig netten) Männern als einzige Frau..... Wäre auf jeden Fall nix für Julchens empfindliches Näschen. Naja, habe jetzt schon 3 Nächte halbwegs überlebt – mal abgesehen von der Schusswaffen-Attacke letzte Nacht. Ich schlafe selig und auf einmal knallt etwas Hartes mit voller Wucht direkt auf meine Stirn. Es war das Handy des Koreaners, der über mir schläft. Aber auch das habe ich ohne bleibende Schäden überlebt. Ich habe mich letzte Nacht gerächt, indem ich ein bisschen schlafgewandelt bin und die Jungs belästigt habe, weil ich mein Bett nicht mehr gefunden habe. Mein Retter, der mir den Weg zu meinem Bett gezeigt hat, war mal wieder ein Schweizer – auf die ist echt Verlass. Und am Sonntag kann ich dann auch in ein Zimmer mit Luft drin umziehen. Das aber nur am Rande.



Alle, die so von Perth geschwärmt haben, haben wirklich nicht zu viel versprochen – es ist wirklich eine wunderschöne Stadt, die absolut vielseitig ist. Vom Kingspark aus hat man eine ganz fantastische Sicht auf die Stadt, sie liegt direkt am Fluss und hat echt Charme.





Am Kingspark war gerade eine kulturelle Veranstaltung für Schulkinder, bei dem ein Aborigine für sie einen traditionellen Tanz vorgeführt hat und sie alle brav total beeindruckt zugeschaut haben.



Schöne „alte“ englische Gebäude wechseln sich mit Hochhäusern und grünen Parks ab und die Fussgängerzone ist auch richtig schön!



Gestern Abend war ich in Fremantle im größten Club von Western Australia auf dem Konzert der hier wohl recht bekannten Aussie-Rockband „Birds of Tokyo“ – nicht zu verwechseln mit Tokyo Hotel. Jawohl, ICH war auf einem Rockkonzert! Und es hat mir sogar richtig gut gefallen und ich werde mir die Songs gleich mal auf meinen MP3-Player ziehen.



UND das Beste ist: Ich lag wieder am Strand!!!!



Wir waren heute am Scarborough-Beach am Rande von Perth und das war sooooooo schön! Hier gab es die Riesenwellen und die vielen australischen Surfer, die Julia und ich an der Ostküste vergeblich gesucht haben!





Und auch Meike hatte ihren Spass!



Ja, und heute Abend habe ich zum ersten Mal das „richtige“ Nachtleben von Northbridge – das ist übrigens ein Stadtteil von Perth – kennengelernt. Wir waren mal wieder in ein paar Rock-Clubs. Ich wird hier noch zur Rockerbraut  ;-)

1 Kommentar 19.5.07 05:47, kommentieren

Lost in Translation Teil 2

Nachdem wir nun einige Tage mit Schweizern verbracht haben, kann ich nun auch sagen: Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Wenn Schweizer Deutsch reden, muss man nicht gleich das Richtige verstehen.

Beispielsweise dachte ich, och die Armen, die haben gar keine richtigen Freunde ausserhalb der Arbeit, sondern machen immer nur was mit ihren Kollegen. ABER Kollegen sind bei denen = Freunde. Ausserdem hat jeder Schweizer in einem Geschaeft gearbeitet und ich dachte - so viele Geschaefte koennen die doch gar nicht haben! ABER Geschaeft ist bei denen = Arbeitsstelle und nicht ein Laden zum Einkaufen....

Des weiteren gehen die manchmal so lange in den Ausgang, dass sie am naechsten Morgen lange ausschlafen muessen. Und ich dachte - warum gehen die nicht einfach aus dem Ausgang raus? Ist doch viel schoener, wenn man nicht dauerhaft im Ausgang steht, sondern auch mal in eine Lokalitaet reingeht! ABER, in den Ausgang gehen heisst eben bei denen = Weggehen.

Und manche Woerter betonen sie ganz anders als wir. Z.B. heisst der PC ja bei uns PCeee. In der Schweiz heisst er PeeeeC. Und ich habe mich noch gewundert, warum Markus seine Fotos auf der Pizza anschauen will, um zu sehen, ob die Farben so sind wie in Echt....

3 Kommentare 15.5.07 04:40, kommentieren

Bye Bye Julia - Hallo Koalas

Gestern habe ich das Julchen zum Airtrain gebracht, wir gehen jetzt leider wieder getrennte Wege.... 

Hier noch ein letztes Foto von uns beiden:



Um meinen Abschiedsschmerz in Grenzen zu halten, bin ich mit dem grossen Schweizer noch in den Lone Pine Koala Sanctuary gefahren, um mir die suessen Koalas anzuschauen. Mensch, da geht einem echt das Herz auf....





Und ausserdem sind mir diese Tierchen in gewisser Weise aehnlich. Sie koennen auch in jeder verschiedenen Stellung schlafen (Meike und Julia koennen das mittlerweile wohl bestaetigen...):



Suess waren auch die Kaenguruhs, die man wie in einem Streichelzoo hautnah erleben durfte.





Die Emus waren mir nicht ganz geheuer, irgendwie sehen die immer so bedrohlich aus.....



Auch der Cassowary, ein anderer Laufvogel ist irgendwie mit seinem Kopfhorn ein wenig unheimlich.



Und ehrlich gesagt sind auch die Wombats irgendwie seltsame Tiere, so eine Mischung aus Schweinchen und was weiss ich was. Aber sie wirkten schon ein wenig sensibel. Kann mir schon vorstellen, dass man sie mit einer Alkoholfahne zum Umfallen bringen kann... 



Und dann gab es noch total viele Vogelarten, die man aber eigentlich in Australien auch ueberall in der freien Natur sieht. Dafuer muss man nicht in einen Zoo fahren.



So, meine Zeit in Brisbane ist nun auch schon wieder rum. In ein paar Stunden werde ich in meinen Flieger steigen und dann bin ich schon bald wieder reunited mit der kleinen Meike!!!!

1 Kommentar 15.5.07 04:22, kommentieren

Kuriositaeten...

Ich melde mich nochmal aus Brisbane. Wie ich ja schon berichtet habe, sind die Australier hier sehr seltsam angezogen - vor allem die Frauen. Schwangerschaftskleidchen, die die "Boops" hochquetschen, und ueberall kann man Tapes kaufen, mit denen man diese traegerfreien Tops festkleben kann.... Und den hoechsten Kajal-Verbrauch haben hier die Maenner - echt viele sind total geschminkt. Komme mir neben den Maennern hier total ungeschminkt und underdressed vor.

Am Samstagabend sind Julia, Markus und ich dann in einem Club gelandet, der irgendwie glaub ich ein Schwulenclub war. Egal, lustig war es trotzdem.



Und dann habe ich noch mehr Kuriositaeten entdeckt. Irgendein Barbie-Hasser hat in unserem Hostel seine Wut zur Kunst gemacht und einfach eine Deckenlampe aus Barbieteilen kreirt....



Und bei einem Bummel durch unser Viertel habe ich dann auch in einem Schaufenster entdeckt, wie die Sichtweise der australischen Maenner auf ihre Maennlichkeit so ist.

Ausserdem stehen seltsame Kunstgebilde auf der Strasse, die nicht gerade richtungsweisend sind.



Und ausserdem leben hier komische Tiere in oeffentlichen Parks...



Dafuer laufen die stolzen Lizards frei rum und versperren den Fussgaengern den Weg...



Nun aber genug Kuriositaeten. Eigentlich ist es ja ganz schoen hier - EHRLICH! Aber ich habe mich noch nicht getraut, die herumlaufenden Menschen hier zu fotografieren. Mit den schwarzen Klamotten und der ganzen Schminke sehen die doch ein wenig gruselig aus...

14.5.07 02:20, kommentieren

Beaches und Fraser Island, ab nach Brisbane

HERVEY BAY und RAINBOW BEACH

Nach unserem verregneten, aber extrem lustigen Tag in Mackay sind wir ueber Nacht mit dem Bus nach Hervey Bay gefahren. Das ist eigentlich nur ein Startpunkt fuer Touren zur Fraser Island, wir wollten es uns aber mal anschauen und haben daher dort einen Stop eingelegt. Und was gab es dort zu sehen? Wieder einen tollen Strand, eine Promenade und Fitnessgeraete direkt am Strandweg.



Julia war ganz begeistert und hat erstmal ein paar Uebungen gemacht.



Ansonsten war dort nicht viel. Ach, den kleinen Schweizer haben wir abends wiedergetroffen, war echt nett. Einen Pub oder eine Bar haben wir in Hervey Bay aber vergeblich gesucht.

Am naechsten Tag ging es dann zum Rainbow Beach. Welch Ueberraschung, die liebe suedafrikanische Kirsty war wieder an Board! Rainbow Beach war der erste Strand, an dem mal richtige Wellen waren und sogar Surfkurse stattgefunden haben.







Hier noch ein total gestelltes Foto mit Tess (die wir auch aus dem Bus kennen) auf Sandsteinen am Strand:



Ausserdem hatte der Strand eine riesige Sandduene und ein paar Frischwasserquellen zu bieten.



Und der grosse Schweizer war auch wieder da. Es war echt richtig schoen dort. Am Abend haben wir mit unserer immer groesser werdenden Truppe einen Strandspaziergang im Dunkeln gemacht. Das war auch alles ganz cool, bis wir dann irgendwann gemerkt haben, dass es sich ueberall um uns herum bewegt. Es hab hunderte von weissen Krebsen, die immer weggerannt sind, wenn wir kamen. Da war das Gekreische bei den Girls gross.... War dennoch sehr sehr lustig! 





FRASER ISLAND

Vom Rainbow Beach sind wir mit einem Special-Bus rueber zur Fraser Island gestartet. Es war extrem abenteuerlich, denn die Insel besteht eigentlich nur aus Sand.



Und weil das Ganze ein Naturschutzgebiet ist, gab es dort auch keine Strassen, sondern nur Sandwege. Das heisst, der Bus fuhr ueber den Strand, durch Dickicht und ueber sogenannte Bumps (kleine Sandhuegelchen), die uns im Bus immer zum Springen brachten. Das hier war also unsere "Strasse":



Julia und ich auf der Faehre (wie ihr seht, war schlechtes Wetter):



Da wir nur eine Tagestour gebucht hatten, waren wir ein bisschen unter Zeitdruck. Die Hauptattraktionen der Insel haben wir jedoch betrachten koennen. Das war zunaechst ein Sandfelsen in verschiedenen Farben, der echt cool aussah.



Dann ein Schiff aus dem ersten Weltkrieg, das dort gestrandet ist und seitdem am Strand verrostet.





Danach ein total schoenes Fleckchen mit Wald und einem glasklaren Creek, den man durchwaten konnte, was wir dann auch auf dem Rueckweg gemacht haben.





Nach dem Lunch sind wir zu DEM Badesee schlechthin gefahren, der Lake Mackenzie! Also, so einen See haette ich auch gerne in der Nachbarschaft. Eigentlich sah es dort aus wie auf den Whitsunday Islands mit schneeweissem Sand und tuerkisem Wasser, aber es handelte sich hier um Suesswasser!





Dieser See gehoert zum Weltkulturerbe. Einfach traumhaft. Dort hatten wir sogar ein bisschen laenger Aufenthalt. Die Farbunterschiede bei den Fotos kommen uebrigens von der verschiedenen Einstellung an der Kamera.
Abschliessend besuchten wir noch die Central Station, wo die Campinggaeste Orientierung finden und wo es total bewaldet ist.




BRISBANE

Und nach einem schoenen letzten Aufenthalt am Strand hat es uns nun nach Brisbane verschlagen - die erste richtige Stadt seit 2 Wochen. Hier das ist unser Hostel, direkt im Nightlife-Viertel Fortitude Valley:



Und hier ist unser Maedchen-Schlafraum. Nachdem wir die letzten 2 Naechte mit ein paar ruhestoerenden Englaendern und anderen Nationalitaeten im Zimmer geschlafen haben, wollten wir diesmal auf Nummer sicher gehen, dass wir auch wirklich die ganze Nacht das Bett nur fuer uns haben.



Wir haben ein wenig die Innenstadt erkundet und sind auf eine seltsame Veranstaltung in der City gestossen. Die haben mitten in der Fussgaengerzone eine Meisterschaft im Gewichtheben abgehalten. Wie komisch ist das denn????





Und um die Ecke vom Hostel ist ein schoener kleiner Park, in denen meistens die Aborigines rumsitzen, manchmal aber auch ich:



Hier der Fluss, der sich durch Brisbane schlaengelt:



Und hier noch Chinatown (ist direkt um die Ecke von unserem Zuhause):



Uebrigens habe ich heute versucht, ein paar Klamotten shoppen zu gehen, aber die haben ja sooooo einen komischen Stil da - das ist echt nicht anziehbar! Irgendwie sehen alle aus, als waeren sie gerade von Tokyo Hotel gestylt worden - so Kelly Osborne-maessig. Ich versuche mal, heimlich ein paar Bilder von den Leuten hier zu machen und stelle sie online. Und ich dachte, das waeren alles coole Surfer....

Ich fliege am Dienstag noch fuer eine Woche nach Perth, die kleine Meike besuchen und mir ein wenig den Westen Australiens anschauen. Freue mich schon.

12.5.07 10:13, kommentieren

I am sailing...

Ich melde mich diesmal mit nassen Fuessen und einer feuchten Regenjacke aus der beschaulichen Stadt Mackay aus einem Internetcafe im Nachbar-Backpacker's.

Aber dazu spaeter mehr.... Jetzt erzaehle ich erstmal von unserem extrem coolen und superschoenen Segeltrip zu den Shitsunday Islands... aehhhhh ich meine WHITsunday Islands...


WHITSUNDAY ISLANDS

Am Samstag morgen stach das wunderschoene Segelboot Tall Ship Defender, seine Crew und 18 gutgelaunte Englaender und Iren sowie 2 charmanten deutschen Maedels (wer wohl - WIR natuerlich!) auf See. Nachdem wir beim Einsteigen unsere Schuhe abgeben mussten und fuer den Rest des Trips barfuss laufen mussten, ging es los.

Erstmal konnten wir uns selbst unsere Betten aussuchen. War alles ein wenig eng und die Decken nicht gerade hoch, aber total sauber UND wir haben sogar Handtuecher bekommen. Julchen und ich haben uns einen Platz ausgesucht, der gleich neben der Toilette war.

Dann bekamen wir eine Einfuehrung, wie man an Bord die Toilette und die Dusche benutzt. Das war sooo gewoehungsbeduerftig, dass ich euch das unbedingt kurz erlaeutern moechte. Also, zuerst geht man auf Toilette.



Die kann manchmal (wie in diesem Fall hier) auch ueberflutet sein, weil jemand geduscht hat. Nach dem "Geschaeft" musste man einen Salszwasserhahn andrehen, der die Toilettenschuessel geflutet hat und dann wieder abstellen. Anschliessend musste man das Zeug alles wieder mit einem Pumphebel nach draussen pumpen.

Genau nach diesem Prinzip funktionierte auch die Dusche. Wir haben herausgefunden, dass alles direkt ins Meer gepumpt wird und dass jedes Schiff das wohl so macht. Deshalb haben wir die Whitsunday Islands auch in Shitsunday Islands umgetauft. Naja, das nur am Rande...

Wir machten Stopp an einem Riff der Border Island, um zu schnorcheln. Da dort gefaehrliche und sogar toedliche Quallen existieren, mussten wir alle unsere sexy Stingersuits (Neopren-Ganzkoerperanzuege) tragen.

Wir haben so einiges gesehen, aber nicht so viel wie an der Green Island bei Cairns.
Danach sind wir zu einem wunderschoenen Beach gefahren und hatten dort wieder ein paar Stunden Aufenthalt.

Von dort aus sahen wir auch unseren ersten Sonnenuntergang.

Als wir zurueck an Bord kamen, hatte der Captain schon den Grill angeworfen und wir machten zum Abendessen ein cooles Barbie (Barbecue). Ueberhaupt gab es staendig irgendwelche leckeren Sachen zu essen und wir hatten echt Vollverpflegung.

Am Abend sassen wir noch lange alle zusammen und redeten ein bisschen ueber verschiedene Dinge. Es tat gut, mal wieder nur englisch reden zu koennen. Die Nacht war fuer mich leider nicht sooo gut, weil staendig jemand aufs Klo gehen musste und die Pumpe war so laut und ausserdem vergassen die Leute dann, die Tuer zu schliessen. Und weil das Schiff so geschaukelt hat (ich merke es uebrigens jetzt noch - einen Tag spaeter!), ist die Tuer immer wieder aufgekracht und gegen die Wand gescheppert. Das fuehrte aber immerhin dazu, dass ich auch mal einen Sonnenaufgang erlebt habe. War aber nicht sooo spektakulaer.....

Am naechsten Morgen waren wir die ersten, die am beruehmten Whitehaven Beach angekommen sind. Es war echt traumhaft - schneeweisser Sand und tuerkises Meer. Und der Sand war soooo fein, dass er unter den Fuessen gequietscht hat wie Mehl, wenn
 man darauf gelaufen ist.

Spaeter kamen ganz viele andere Schiffe dort an und von Einsamkeit konnte keine Rede mehr sein. Naja, was haben wir noch auf dem Boot gemacht? Einfach nur gelesen, uns gesonnt und relaxt.



Alles in allem war es ein super Trip, den ich nicht missen moechte - er war jeden Cent wert!


AIRLIE BEACH

Jaaaaa, wir waren auch mal wieder feiern. Das war einen Tag vor unserer Abfahrt mit dem Segelboot in Airlie Beach. Wir hatten einen sehr lustigen Abend mit unserem Neuzugang Markus, dem grossen Schweizer (aber ich merke gerade, dass ich vorher ja noch gar nicht von dem kleinen Schweizer Stefan geschrieben habe - naja, siehe Julias Blog). Sie haben da als Werbegeschenk von Malibu schreckliche goldene Sonnenbrillen verschenkt, die wir natuerlich gleich anprobieren mussten.

Wir haben so einige Clubs durchgemacht, aber am coolsten fand ich, dass wir auch eine Schaumparty mitbekommen haben!!!! Hat mich total an die guten alten Europalace-Zeiten erinnert!

Ich haette aber auf jeden Fall mal besser die im Eintrag vorher beschriebenen Anti-Hangover-Pillen nehmen sollen......


MACKAY

Ist jetzt nicht ganz so chronologisch, aber jedenfalls sind wir nach dem Segeltrip gestern Abend weitergefahren nach Mackay, ein wenig touristischer Zwischenstopp auf dem Weg nach Hervey Bay und bleiben auch bis heute Abend dort. Leider hat es heute morgen angefangen zu regnen. Mit Kirsty, einer Suedafrikanerin aus unserem Zimmer, sind wir dennoch losgezogen, ein wenig die Stadt zu erkunden. Und so liefen wir den ganzen Tag durch Regen an irgendwelchen grossen Strassen entlang, nur um zu merken, dass es eigentlich nichts sehenswertes gibt dort.
Hier stellen sich Kirsty und Julia gerade unter.



Und hier noch ein Foto von dem schoenen Fluss, der durch Mackay geht.

Heute Abend nehmen wir den Bus nach Hervey Bay und fahren ueber Nacht.

Der Vollstaendigkeit halber hier noch ein Foto von dem kleinen Schweizer vom Mission Beach und dem Tagestrip zum Cape Tribulation. Wir haben ein paar Tage mit ihm verbracht und das war sehr nett. Und dann ging der kleine Schweizer und der grosse Schweizer kam.


1 Kommentar 7.5.07 08:05, kommentieren