Meine Erlebnisse in der Ferne

I am sailing...

Ich melde mich diesmal mit nassen Fuessen und einer feuchten Regenjacke aus der beschaulichen Stadt Mackay aus einem Internetcafe im Nachbar-Backpacker's.

Aber dazu spaeter mehr.... Jetzt erzaehle ich erstmal von unserem extrem coolen und superschoenen Segeltrip zu den Shitsunday Islands... aehhhhh ich meine WHITsunday Islands...


WHITSUNDAY ISLANDS

Am Samstag morgen stach das wunderschoene Segelboot Tall Ship Defender, seine Crew und 18 gutgelaunte Englaender und Iren sowie 2 charmanten deutschen Maedels (wer wohl - WIR natuerlich!) auf See. Nachdem wir beim Einsteigen unsere Schuhe abgeben mussten und fuer den Rest des Trips barfuss laufen mussten, ging es los.

Erstmal konnten wir uns selbst unsere Betten aussuchen. War alles ein wenig eng und die Decken nicht gerade hoch, aber total sauber UND wir haben sogar Handtuecher bekommen. Julchen und ich haben uns einen Platz ausgesucht, der gleich neben der Toilette war.

Dann bekamen wir eine Einfuehrung, wie man an Bord die Toilette und die Dusche benutzt. Das war sooo gewoehungsbeduerftig, dass ich euch das unbedingt kurz erlaeutern moechte. Also, zuerst geht man auf Toilette.



Die kann manchmal (wie in diesem Fall hier) auch ueberflutet sein, weil jemand geduscht hat. Nach dem "Geschaeft" musste man einen Salszwasserhahn andrehen, der die Toilettenschuessel geflutet hat und dann wieder abstellen. Anschliessend musste man das Zeug alles wieder mit einem Pumphebel nach draussen pumpen.

Genau nach diesem Prinzip funktionierte auch die Dusche. Wir haben herausgefunden, dass alles direkt ins Meer gepumpt wird und dass jedes Schiff das wohl so macht. Deshalb haben wir die Whitsunday Islands auch in Shitsunday Islands umgetauft. Naja, das nur am Rande...

Wir machten Stopp an einem Riff der Border Island, um zu schnorcheln. Da dort gefaehrliche und sogar toedliche Quallen existieren, mussten wir alle unsere sexy Stingersuits (Neopren-Ganzkoerperanzuege) tragen.

Wir haben so einiges gesehen, aber nicht so viel wie an der Green Island bei Cairns.
Danach sind wir zu einem wunderschoenen Beach gefahren und hatten dort wieder ein paar Stunden Aufenthalt.

Von dort aus sahen wir auch unseren ersten Sonnenuntergang.

Als wir zurueck an Bord kamen, hatte der Captain schon den Grill angeworfen und wir machten zum Abendessen ein cooles Barbie (Barbecue). Ueberhaupt gab es staendig irgendwelche leckeren Sachen zu essen und wir hatten echt Vollverpflegung.

Am Abend sassen wir noch lange alle zusammen und redeten ein bisschen ueber verschiedene Dinge. Es tat gut, mal wieder nur englisch reden zu koennen. Die Nacht war fuer mich leider nicht sooo gut, weil staendig jemand aufs Klo gehen musste und die Pumpe war so laut und ausserdem vergassen die Leute dann, die Tuer zu schliessen. Und weil das Schiff so geschaukelt hat (ich merke es uebrigens jetzt noch - einen Tag spaeter!), ist die Tuer immer wieder aufgekracht und gegen die Wand gescheppert. Das fuehrte aber immerhin dazu, dass ich auch mal einen Sonnenaufgang erlebt habe. War aber nicht sooo spektakulaer.....

Am naechsten Morgen waren wir die ersten, die am beruehmten Whitehaven Beach angekommen sind. Es war echt traumhaft - schneeweisser Sand und tuerkises Meer. Und der Sand war soooo fein, dass er unter den Fuessen gequietscht hat wie Mehl, wenn
 man darauf gelaufen ist.

Spaeter kamen ganz viele andere Schiffe dort an und von Einsamkeit konnte keine Rede mehr sein. Naja, was haben wir noch auf dem Boot gemacht? Einfach nur gelesen, uns gesonnt und relaxt.



Alles in allem war es ein super Trip, den ich nicht missen moechte - er war jeden Cent wert!


AIRLIE BEACH

Jaaaaa, wir waren auch mal wieder feiern. Das war einen Tag vor unserer Abfahrt mit dem Segelboot in Airlie Beach. Wir hatten einen sehr lustigen Abend mit unserem Neuzugang Markus, dem grossen Schweizer (aber ich merke gerade, dass ich vorher ja noch gar nicht von dem kleinen Schweizer Stefan geschrieben habe - naja, siehe Julias Blog). Sie haben da als Werbegeschenk von Malibu schreckliche goldene Sonnenbrillen verschenkt, die wir natuerlich gleich anprobieren mussten.

Wir haben so einige Clubs durchgemacht, aber am coolsten fand ich, dass wir auch eine Schaumparty mitbekommen haben!!!! Hat mich total an die guten alten Europalace-Zeiten erinnert!

Ich haette aber auf jeden Fall mal besser die im Eintrag vorher beschriebenen Anti-Hangover-Pillen nehmen sollen......


MACKAY

Ist jetzt nicht ganz so chronologisch, aber jedenfalls sind wir nach dem Segeltrip gestern Abend weitergefahren nach Mackay, ein wenig touristischer Zwischenstopp auf dem Weg nach Hervey Bay und bleiben auch bis heute Abend dort. Leider hat es heute morgen angefangen zu regnen. Mit Kirsty, einer Suedafrikanerin aus unserem Zimmer, sind wir dennoch losgezogen, ein wenig die Stadt zu erkunden. Und so liefen wir den ganzen Tag durch Regen an irgendwelchen grossen Strassen entlang, nur um zu merken, dass es eigentlich nichts sehenswertes gibt dort.
Hier stellen sich Kirsty und Julia gerade unter.



Und hier noch ein Foto von dem schoenen Fluss, der durch Mackay geht.

Heute Abend nehmen wir den Bus nach Hervey Bay und fahren ueber Nacht.

Der Vollstaendigkeit halber hier noch ein Foto von dem kleinen Schweizer vom Mission Beach und dem Tagestrip zum Cape Tribulation. Wir haben ein paar Tage mit ihm verbracht und das war sehr nett. Und dann ging der kleine Schweizer und der grosse Schweizer kam.


7.5.07 08:05

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sina (11.5.07 17:55)
... ich habe mich ganz ganz doll viel über eure schöne Karte gefreut! Start in Neuseeland: 15.04 Ankunft Wiesbaden: 09.05. :-)
Danke dafür.
PS: Nur noch 18 Tage...

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