Meine Erlebnisse in der Ferne

Australien Sydney

Abschied von Australien

Es ist also soweit. Die knapp zwei Monate sind rum und ich muss nach Hause fliegen. Am liebsten waere ich noch ein wenig geblieben, aber alle guten Dinge gehen ja mal zu Ende. Heute Abend steige ich in meine komfortable Emirates-Maschine und komme am Mittwoch Mittag zurueck.

Meine australische Handy-SIM-Karte habe ich schon an Petra und Roland verschenkt, ab sofort ist also wieder meine deutsche Nummer aktuell.

Es war einfach eine durch und durch supertolle Zeit hier und ich werde am allermeisten das Meer und den Strand vermissen, aber auch die vielen Menschen um mich herum, das Englisch, das "No worries", das easy going-Leben, den Greek-Yoghurt und das Reisen. Aber ich freue mich auch auf die Menschen, die zu Hause auf mich warten und auf meine nun doch einigermassen geregelte Zukunft.

BYE BYE AUSTRALIA!!!!!

3 Kommentare 29.5.07 01:35, kommentieren

Everybody goes Surfing....

Wir sind wieder vereint - und das in Sydney! Unsere kleine Lincy fehlt uns natuerlich ganz doll dabei. Und trotzdem ist es irgendwie schon fast wie zu Hause, meine Uschis wieder (fast) alle um mich zu haben. Irgendwie hat man nicht so das Gefuehl, so ewig weit weg von zu Hause zu sein.

Waehrend ich am Freitag auf Petra und Roland gewartet habe, habe ich mich in Sydney noch ein wenig umgeschaut und habe dem Darling Harbour einen Besuch abgestattet. Dort habe ich sogleich nach ein wenig Smalltalk eine Einladung von zwei gutgebauten Australiern bekommen, sie auf ihrer Yacht-Cruise am Nachmittag zu begleiten. Ich habe dankend abgelehnt.... Komisch sind die hier manchmal schon!

Nach und nach sind dann auch Julia und Michael (ein Freund von Roland) eingetrudelt und dann waren wir komplett. Da ja zum Glueck Wochenende war, konnten Uli und Jens die letzten 2 Tage mit uns zusammen verbringen. Wir waren am Samstag noerdlich von Sydney in Palm Beach und sind zum Barrenjoey Lighthouse hochgewandert. Von dort aus hatte man eine wunderschoene Aussicht.

Jens als "Chaffeur" hat uns dann auf dem Rueckweg noch ein paar andere schoene Aussichtspunkte gezeigt.

Am Abend haben wir mal das Nachtleben in Sydney ausprobiert und sind gleich in einem Laden gelandet, in dem 3 Junggesellinnenabschiede stattgefunden haben. Konnte ich schonmal schauen, was wir so fuer Uli und Charly abgucken koennen... War sehr lustig.

Heute haben wir dann erstmal ein bisschen ausgeschlafen und haben uns dann auf den Weg zum Strand von Dee Why gemacht. Mit Surfboard und Bodyboard bewaffnet haben wir uns in die Fluten gestuerzt. Jaaa, ich habe es auch versucht und ich finde, ich sehe richtig cool aus... 

Ich habe eine richtig gute Welle bekommen. Leider war das auch meine letzte..... Jens wollte mir mit dem grossen Board auf dem Weg in eine neue Welle helfen und wollte mit dem Board wegschwimmen, leider war ich direkt hinter ihm, als er das Board hochgehalten hat und die Welle hat es direkt auf meine Lippe zurueckgeschlagen. Danach hatte ich eben eine kleine Platzwunde unter der Lippe, die gar nicht mehr zusammenging. Also sind wir ins Krankenhaus gehechtet und dort wurde die Wunde auch direkt genaeht. War aber alles nicht so schlimm, denn ich bin jetzt cool. Ich kann jetzt erzaehlen, ich haette einen Surfunfall gehabt, wenn mich jemand auf die schwarzen Faeden anspricht.

Jetzt muss ich aber mal weg, das Barbie (Barbeque) steht schon bereit und die Stunden mit meinen Freunden hier werden immer weniger. Lincy, du fehlst uns!

4 Kommentare 27.5.07 10:53, kommentieren

Surprising Sydney

Was war das fuer ein Geraeusch heute Nacht? Hmmm, Stille - das war einfach nur Stille. Komisches Gefuehl, nach fast sieben Wochen mit 6-8 fremden Menschen im Zimmer wieder einen Raum fuer sich zu haben. Keiner schnarcht, keiner macht aus Versehen das Licht an, das Bett wackelt nicht, weil derjenige im Bett obendrueber sich umdreht, niemand unterhaelt sich nachts..... Ich habe mein EIGENES Zimmer (zumindest bis Julia und die anderen heute Abend hier ankommen).
Das heisst, ich bin angekommen am letzten Teil meiner wunderschoenen Reise - bei Uli und Jens in Collaroy noerdlich von Sydney. Ich habe mich tierisch gefreut, Uli am Mittwoch wiederzusehen, auch wenn sie gerade ziemlich busy ist mit ihrem neuen Job.

Ich habe erstmal meinen Schlafmangel am Strand von Collaroy ausgeglichen. Zunaechst habe ich es im Bikini versucht, aber als es mir dann nach 10 Minuten zu kalt wurde, habe ich eben mit langen Hosen und Windjacke weitergeschlafen.



Ja, und das hier ist mein Zimmer bei Uli und Jens:



Ich bin dann gestern mal auf Julias, Markus und Stefans Spuren gewandelt und habe ebenfalls den Beachwalk von Bondi nach Cogee gemacht. Es dauerte erstmal ungefaehr 2 Stunde, bis ich ueberhaupt am Bondi Beach angekommen war. Sooooo gross ist Sydney also.
Hier der Bondi Beach in zwei verschiedenen Facetten:

Weiter ging es zur Tamarama Bay:

Vorbei am Waverley Cemetary, ein Friedhof, von dem man aus einen tollen Blick aufs Meer hat. Schoen fuer die, die dort liegen:

Geendet hat der Walk nach knapp 2 Stunden am Cogee Beach. Es war ein wunderschoener Walk, und die Steilklippen und das Meer dort haben mich total an Griechenland oder Portugal erinnert. Ich habe gemerkt, dass ich nicht der Typ fuers Alleinereisen waere, denn es ist schon viiiiiiel schoener, wenn man die Eindruecke mit jemandem teilen kann. Oder auch ggfs. einfach mal sagen kann "Kannste grad mal ein Foto von mir vor dem Hintergrund da machen?" (Hihi, Meike und Julia wissen bestimmt, was ich meine....!).

Die Fotos von der Wiedervereinigung mit Uli und spaeter den anderen Uschis (bis auf Lincy    stelle ich demnaechst online. Wir haben es irgendwie noch nicht so richtig geschafft, uns gemeinsam vor die Linse zu platzieren.

Ach so, und warum der Titel meines Eintrags "Surprising Sydney" heisst ist, weil ich total ueberrascht bin, wie schoen Sydney sein kann. Es ist nicht nur eine Stadt, sondern auch ein Ferienort und pulsierendes Leben. Ja ja ja, alle hatten recht, die mir das vorher erzaehlt haben!

1 Kommentar 25.5.07 01:48, kommentieren